Haltung, die
wirklich hilft.
Kein Pensionsstall.
Ein Versprechen.
Gut Halmsee wurde nicht für den Durchschnitt gebaut. Wir haben uns auf Pferde spezialisiert, die mehr brauchen als einen Stall und eine Koppel: Pferde, deren Körper besondere Unterstützung braucht und die ein Umfeld verdienen, das ihnen diese Unterstützung täglich gibt.
Wir schaffen die Bedingungen, die dein Pferd braucht: professionell bedampftes Heu, individuelle Fütterungstechnik und ein durchdachtes Haltungssystem im Bewegungsstall. Alle Trainingsanlagen, von der Reithalle über die Longierhalle bis zum Reitplatz, sind so geplant und gepflegt, dass sie atemwegs- und stoffwechselkranken Pferden gerecht werden. Das gilt genauso für die weiteren Einrichtungen auf dem Hof: Solekammer, Nassfutterküche und Medikamentenaufbewahrung gehören hier zur Grundausstattung.
Durchatmen, endlich.
Bedampftes Heu, staubarme Böden, frische Luft. Alles hier ist auf empfindliche Atemwege ausgerichtet.
Fressen ohne Konkurrenz.
Über 90 Fressplätze für 35 Pferde, individuelle Fütterungspläne und kein Futterneid. Dein Pferd frisst in Ruhe, was es wirklich braucht.
Raum zum Ankommen.
Knapp 5 Hektar Koppel, sechs Liegehallen, 2 Chillout-Boxen. Jedes Pferd findet seinen Platz, ohne dauernden Druck durch Rangkämpfe.
Gleiche Bedingungen, jeden Tag.
Digitale Prozesse und lückenlose Dokumentation sorgen dafür, dass Mitarbeiter und Einsteller immer auf dem gleichen Stand sind und dein Pferd optimal versorgt wird.
Fütterung
„Staub und Schimmelsporen im Heu belasten jeden Pferdekörper. Bei gesunden Pferden bleibt das oft ohne sichtbare Folgen."
Auch gutes Heu enthält naturbedingt Staub, Pilzsporen und pflanzliche Reizstoffe, die bei jeder Mahlzeit eingeatmet werden. Ein gesunder Pferdekörper kann das meist ausgleichen, ohne dass Symptome sichtbar werden. Für Pferde mit Atemwegserkrankungen, EMS oder Hufrehe gibt es diese stille Reserve nicht mehr.
Deshalb gibt es bei Gut Halmsee ausschließlich professionell bedampftes Heu. Bedampfen reduziert Staub und Sporen wirksam und senkt gleichzeitig den Gehalt an wasserlöslichen Kohlenhydraten. Für Pferde mit Stoffwechselproblemen ist das ein echter Vorteil. Jedes Pferd bekommt genau das, was es braucht, in Ruhe und ohne Konkurrenz am Futterplatz.
Gemeinsam mit dem Besitzer entscheiden wir, wie das Pferd gefüttert wird: in der Herde, alleine oder in Kombination aus beidem. Was passt, hängt von den Bedürfnissen des Tieres ab: Temperament, Erkrankung, Verhalten am Futterplatz. Alle drei Varianten sind bei uns für jedes Pferd möglich.
Unser Heu wird regelmäßig durch die LUFA analysiert. Wir kennen nicht nur die Qualität und den genauen Zuckergehalt, sondern auch die Mikrobiologie. Gerade für Pferde mit EMS oder Hufrehe ist das kein Nice-to-have, sondern Grundvoraussetzung für eine sichere Fütterung.
Bewegung
„Ein Pferd wurde nicht gemacht, um stillzustehen."
Pferde sind Bewegungstiere. In freier Natur legen sie täglich 15 bis 30 Kilometer zurück, in ruhigem, gleichmäßigem Schritt. Genau das unterstützt der Bewegungsstall: keine erzwungene Einheit, kein Leistungsdruck, aber kontinuierliche natürliche Bewegung über den ganzen Tag.
Für Pferde mit Stoffwechselproblemen ist regelmäßige, gleichmäßige Bewegung ein zentraler Baustein im Management. Sie unterstützt den Energieumsatz, fördert die Durchblutung und kann die Insulinsensitivität positiv beeinflussen. Freie Bewegung im Alltag trägt zudem häufig zu mehr Ausgeglichenheit bei. Reithalle, Longierhalle, Reitplatz und Aquatrainer ermöglichen darüber hinaus ein gezieltes, individuell angepasstes Training.
Haltung &
Herde
„Stress ist ein Krankheitsfaktor, der leicht übersehen wird."
Dauerstress schwächt das Immunsystem, belastet die Atemwege und kann Stoffwechselerkrankungen direkt triggern. Ein zu kleines Platzangebot in der Herde auf dem Paddock, Rangkämpfe am Futterplatz oder eine instabile Herde sind für kranke Pferde keine Kleinigkeit, sondern ein echtes Problem.
Bei Gut Halmsee leben alle Pferde in einer gemischten Gruppe. Dass das funktioniert, liegt an der Anlage: sechs Liegehallen, ein strukturierter Paddock und 2 Chillout-Boxen sorgen dafür, dass jedes Pferd ausweichen, sich zurückziehen und zur Ruhe kommen kann. Dass Pferde ihre Rangordnung klären, gehört dazu — aber mit genug Raum und Ausweichmöglichkeiten eskaliert das selten.
Mit knapp 5 Hektar Koppelfläche haben unsere Pferde echten Raum. Der Koppelzugang ist individuell steuerbar: Pferde können rund um die Uhr auf die Koppel, oder der Zugang wird gezielt eingeschränkt. Für Stoffwechselpatienten, bei denen frisches Gras ein Risiko darstellt, kann der Koppelgang komplett gesperrt werden. Über 90 Fressplätze für 35 Pferde machen Futterkonkurrenz praktisch unmöglich.
Umgebung
„Manche Dinge kann man nicht bauen. Man muss sie finden."
Der Standort in Soyen ist kein Zufall. Das bayerische Alpenvorland bietet natürlich saubere Luft, weite Flächen und eine Ruhe, die sich auf Mensch und Tier überträgt. Zwei Seen, der Halmsee und der Krähensee, gehören direkt zum Hof. Die Wege rund ums Gelände führen durch Wälder, Felder und Hügel, viele davon ohne eine einzige Straßenquerung.
Umgebung bedeutet für uns mehr als Natur und Landschaft. Sauberkeit ist für uns eine Grundvoraussetzung. Gerade bei kranken Tieren macht sie einen echten Unterschied: ein sauberer Stall, gepflegte Flächen und hygienische Abläufe tragen aktiv zum Wohlbefinden bei und reduzieren unnötige Belastungen.
Es geht auch darum, wie Menschen miteinander umgehen. Mit Einstellern, Mitarbeitern, Nachbarn und allen, die mit dem Hof zu tun haben. Konflikte sprechen wir offen an und gehen sie lösungsorientiert an. Menschen und Tiere sollen sich auf unserer Anlage wohlfühlen. Ein ruhiges, ehrliches Stallklima ist deshalb genauso Teil des Konzepts wie bedampftes Heu oder strukturierter Paddock.
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